Rohre

Strom

Elektro-Netzanschluss, Hausneu oder- umbau, Veränderung Netzanschluss (=Hausanschluss)

Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationen zu Netzanschlüssen.

Ein zugelassener Fachbetrieb zur Installation wird den erforderlichen Antrag stellen:

Auf Grundlage der Anträge und der beigefügten Unterlagen erstellen die Stadtwerke Stendal ein in der Regel kostenloses Angebot für die Herstellung / Veränderung des Netzanschlusses.

Vor der Errichtung des Netzanschlusses erfolgt der Abschluss eines

Beachten Sie bitte die allgemeinen Bedingungen für den Netzanschluss:

Für einen möglichst reibungslosen Ablauf bei der Herstellung der Hausanschlüsse von Ver- und Entsorgungsleistungen beachten Sie bitte unser Merkblatt.

Elektro-Netzanschluss an das Mittelspannungsnetz

Abweichend zu o.g. Regelungen gelten für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz folgende Bedingungen:

Anschluss einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage)

Anschluss

Für den Anschluss von Stromeigenerzeugungsanlagen im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) beachten Sie bitte die nachstehenden Hinweise.

Bitte wenden Sie sich an ein indas Installateurverzeichnis der Stadtwerke Stendal eingetragenes Elektroinstallateurunternehmen oder einElektroinstallateurunternehmen mit Gasteintrag Ihrer Wahl.Bisher nicht eingetragene Installateurunternehmen können eine Gasteintragung im Anschlusswesen der Stadtwerke Stendal beantragen.

Eigenerzeugungsanlagen > 30 kW (bei Photovoltaikanlagen > 30 kWp) bedürfen der Genehmigung durch den örtlichen Netzbetreiber. DerNetzbetreiberkann aufgrund seiner Kenntnisse beurteilen, ob eine Anlage am gewünschten Punkt angeschlossen und betrieben werden kann. Alle Eigenerzeugungsanlagen, die künftig in das Verteilungsnetz der Stadtwerke - Altmärkische Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke GmbH Stendal einspeisen wollen, müssen beantragt werden.

Aufgrund derständig ansteigenden Anzahlvon dezentralen Erzeugungsanlagenist eine Prüfung der Netzverträglichkeit erforderlich, um negative Rückwirkungen auf den Netzbetrieb zu vermeiden.

Hierzu benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Auftrag zur Netzverträglichkeitsprüfung,
  • Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungs- / Mittelspannungsnetz,
  • Technisches Datenblatt Eigenerzeugungsanlagen,
  • Kundendatenblatt für EEG-Eigenerzeugungsanlagen (entsprechend genutzter Energieart PV bzw. KWK),
  • Inbetriebsetzungsprotokoll(vorausgefüllt),
  • Lageplan mit Flurstücknummer, aus dem die Bezeichnung und die Grundstücksgrenzen, sowie der Aufstellortder Erzeugungsanlage hervor gehen,
  • Übersichtsschaltplandes Anschlusses der Erzeugungsanlage an das Versorgungsnetz (Übersichtsplan der gesamten elektrischen Anlage) mit den Datender eingesetzten Betriebsmittel inkl. der Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen, sowie der Anordnung der Zählerplätze (auch dezentrale Zählerplätze),
  • Konformitätsnachweis für jede Erzeugungseinheit sowie den zugehörigen Prüfbericht,
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • Beschreibung der Schutzeinrichtungen und ein Konformitätsnachweis für den Netz- und Anlagenschutz sowie dendazugehörigen Prüfbericht,
  • Technische Daten der eingesetzten Erzeugungseinheit (Wechselrichter o. a.),
  • Datenblätter der PV-Module mit Angabe der installierten Modulleistung,
  • positiver Bauvorbescheid (nicht für Dachanlagen),
  • Baugenehmigung (nicht für Dachanlagen).

Zusammen mit einem schriftlichen Antrag reichen Sie die Unterlagen bei uns ein:

Stadtwerke - Altmärkische Gas-, Wasser-

und Elektrizitätswerke GmbH Stendal
Rathenowerstraße 1
39576 Stendal

Auf Basis der vorliegenden Unterlagen führen wir die Netzverträglichkeitsprüfung durch undermitteln den Netzverknüpfungspunkt unter Einhaltung der Technischen Anschlussbedingungen sowie der AnwendungsrichtlinieVDE-AR-N 4105 - Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz bzw. der BDEW-Richtlinie" Eigenerzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz". Das Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung wird dem Anlagenbetreiber schriftlich mitgeteilt.

Die Netzverträglichkeitsprüfung istkostenpflichtig. Bei Anlagen mit einer Einspeiseleistung > 30 kW erfolgt die Prüfung zu festen Pauschalsätzen. Die Rechnung wird nach Erhalt des unterschriebenen Auftrags zur Netzverträglichkeitsprüfung durch den Auftragnehmer gestellt.

Die für Sie anfallenden Kosten für die Bearbeitung Ihres Vorgangs entnehmen Sie bitte dem Preisblatt Eigenerzeugungsanlagen.

Gemäß § 5 EEG haben wir für die Bearbeitung des Netzanschlussbegehrens folgendenZeitplan aufgestellt. Die Angaben sind Richtwerte für kalkulierte Bearbeitungszeiten, nicht berücksichtigt wurden Sondereinflüsse wie Lieferengpässe, witterungsbedingte Baubehinderungen usw.
Die Stadtwerke - Altmärkische Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke GmbH Stendal weist darauf hin, dass Betreiber von Erzeugungsanlagen gemäß geltender technischerRichtlinien und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2012 ihre Anlage so auszulegen haben, dass diese auf Anforderung der Stadtwerke - Altmärkische Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke GmbH Stendal an einem Einspeisemanagement teilnehmen können.
Betreiber von Erzeugungsanlagen (solare Strahlungsenergie) < 30 kW haben die Entscheidung bei der Auslegung ihrer Anlage zwischen der Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung oder Begrenzung derEinspeiseleistung am Verknüpfungspunkt auf maximal 70 %. Auf dem Technischen Datenblatt besteht die Möglichkeit zur Auswahl der technischen Vorgaben.

Errichter-Hinweise PV-Anlagen Niederspannung 

Durch die ausführenden Installateure bzw. Errichter sind im Rahmen der Vorbereitung der Inbetriebnahme folgende Nachweise, mind. 14 Tage vor dem gewünschten Inbetriebnahme-Termin, einzureichen:

Unter Verweis auf VDE-AR-N 4105 bitten wir Sie für Ihren Verantwortungsbereich um Einreichung aller vorbereitenden Unterlagen der Ausführungsplanung für die Vorbereitung der Inbetriebsetzung. Unter andrem sind einzureichen: 

  • Inbetriebnahme-Programm
  • Protokollarischer Nachweis sowie Aufbau und Funktionsweise des NA-Schutzes (VDE-AR-N 4105 gem. Pkt. 6)
  • Protokollarischer Nachweis der Prüfung des Auslösekreise (NA-Schutz - Zentraler Kuppelschalter?), Auslösetest durch Anlagenerrichter
  • Protokollarischer Nachweis der Umsetzung der statischen Spannungshaltung
  • Protokollarischer Nachweis der Umsetzung der dynamischen Netzstützung
  • Bildleistung: Protokollarischer Nachweis der Einhaltung des zul. Verschiebungsfaktors
  • Als grundsätzliche Verfahrensweise wird die Funktionsweise der Standard-Kennlinie nach VDE-AR-N 4105 gem. Pkt. 5.7.5 vorgegeben.
  • DGUV V3 Errichterbestätigung 

Folgende Muster-Bescheinigungen stellen wir den Errichtern von Erzeugungsanlagen exemplarisch zur Verfügung:

Anschluss von Speichersystemen (Batteriespeicher)

Für einen Einsatz von Speichersystemen sind die allgemeinen und ergänzenden Bedingungen in dem Hinweisblatt des FFN Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz heranzuziehen.

Ein zugelassener Fachbetrieb kann Sie bei der Antragsstellung ergänzend zur Anmeldung einer Elektroinstallationsanlage unterstützen.

Zur Beantragung eines Speichsystems benötigen wird folgenden Unterlagen:

  • Datenblatt Speichersystem
  • Digitalgezeichnetes Darstellung des Messkonzeptes
  • Ggf. bei einphasig angeschlossenen Speichern Konzeption der Grenzwerteinhaltung 4,6 kVA
  • Ggf. Konzeption der kommunikativen Kopplung zwischen Erzeugungsanlagen und Speichersystem
  • Konzeption der Einbeziehung des Einspeisemanagement
  • Datenblatt des Energieflussrichtungssensors (EnFluRi)
  • Konzeptionelle Funktionsweise des Energieflussrichtungssensors (logisch und binär)
  • Typprüfungsnachweis Energieflussrichtungssensors des Herstellers
  • Schaltungsschema
  • Konformitätsnachweis

Errichter-Hinweise Speichersysteme Niederspannung (auch in Kombinationen mit Erzeugungsanlagen)  

Bei Kombinationen von Erzeugungslagen und Speichersystemen (integrativer Bauform und separierte Bauform) ist zudem vorab die Beschreibung sowie zur Inbetriebnahme der Nachweis der Einspeiseflussbedingungen (zeitgleiche Speisung, zeitunabhängige Speisung) nachzuweisen. 

Unter Verweis auf VDE-AR-N 4105 bitten wir Sie für Ihren Verantwortungsbereich um Einreichung aller vorbereitenden Unterlagen der Ausführungsplanung für die Vorbereitung der Inbetriebsetzung. Unter andrem sind einzureichen:

  • Inbetriebnahme-Programm
  • Funktionsprinzip mit Erläuterung der Wirkungsweise des Energieflussrichtungssensors
  • Protokollarischer Nachweis über die ordnungsgemäße Funktion des Energieflussrichtungssensors gem. Pkt. 4.11 des FFN-Hinweises
  • Protokollarischer Nachweis der Prüfung des Auslösekreise (NA-Schutz - Zentraler Kuppelschalter?), Auslösetest durch Anlagenerrichter
  • Protokollarischer Nachweis über die Verhinderung der Wiedereinspeisung von nicht zu vergütender Energie gem. Pkt. 4.2 des FFN-Hinweises
  • Protokollarischer Nachweis über den Betriebsmodus bei Netz-oder Systemengpässen gem. Pkt. 4.4 des FFN-Hinweises
  • Protokollarischer Bescheinigung der Verhinderung der gleichzeitigen Speisung von Speicher und Erzeugungsanlage (z.B. PV-Anlage und BHKW-Anlage), ansonsten Umsetzung Einspeisemanagement nach EEG §9 Abs. 2
  • Protokollarischer Nachweis Anbindung des Einspeisemanagements, techn. mögliche Stufen der Leistungsreduzierung
  • Bei Inselnetz-Betrieb: Bescheinigung max. zulässige Dauer eines Netzparalellbetriebes
  • DGUV V3 Errichterbestätigung 

Folgende Muster-Bescheinigungen stellen wir den Errichtern von Speichern bzw. Speichersystemen exemplarisch zur Verfügung:

Öffnungszeiten:

Servicecenter  
Rathenower Str. 1
Tel. 03931 688 886
Montag, Mittwoch
8:00-12:00; 13.00-16.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag     
8:00-12.00; 13.00-18:00 Uhr
Freitag:          
8:00-13:00 Uhr
vertrieb-stendal@stadtwerke-stendal.de

Anschlusswesen / Technik
Hinter der Mühle 1
Tel. 03931 688 520
Dienstag
9.00-11:00; 13.00-15.00 Uhr
Donnerstag
9:00-11:00; 13.00-15.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
anschlusswesen@
stadtwerke-stendal.de
     


Anschrift

Stadtwerke -
Altmärkische Gas-, Wasser-
und Elektrizitätswerke GmbH Stendal
Rathenower Straße 1
39576 Hansestadt Stendal