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Sanieren ohne Aufgraben – so bleibt alles im Fluss

von Nancy Latuske

Damit Abwasser zuverlässig abfließen kann, braucht es ein gut funktionierendes Kanalnetz – auch wenn es im Alltag kaum sichtbar ist. Unser Abwasserbereich hat im Jahr 2025 insgesamt rund 640 Meter Kanalnetz saniert. Dabei kam überwiegend die sogenannte Inliner-Sanierung zum Einsatz.

Schwerpunkte der Arbeiten lagen in Teilbereichen der Moltke- und Frommhagenstraße sowie am Hauptsammler an der Uchte. Je nach Abschnitt wurden Rohrgrößen von DN 250 bis DN 600 saniert – das entspricht einem Durchmesser von etwa 25 bis 60 Zentimetern.

Bei der Inliner-Sanierung wird ein neues Rohr „im alten Rohr“ eingebracht. Der große Vorteil: Die Sanierung ist grabenlos möglich. Dadurch werden Straßen und Wege weniger beeinträchtigt, die Arbeiten gehen meist schneller voran und es entstehen weniger umfangreiche Baustellen als bei einer vollständigen Erneuerung.

Eine fachgerecht ausgeführte Inliner-Sanierung kann die Lebensdauer der betroffenen Leitungen um bis zu 50 Jahre verlängern. Besonders sinnvoll ist dieses Verfahren in Straßen, in denen kein grundhafter Neubau geplant ist oder der Zustand der bestehenden Rohre eine Sanierung zulässt.

Auch in den vergangenen Jahren wurden bereits längere Strecken im Kanalnetz erneuert. Da im Jahr 2025 ein größerer Anteil der Maßnahmen am Hauptsammler durchgeführt wurde, liegt die sanierte Gesamtlänge diesmal bei „nur“ 640 Metern – ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Erhaltung und Verbesserung unserer Infrastruktur.

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